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Leopold - unser Faltendackeltaxi

Schon seit dem Sommer 2006 haben wir eine neues Auto. Den Leopold. Bisher hab ich keine Zeit gehabt, ihn vorzustellen. Der alte Opel Astra war einfach zu unpraktisch für 2 Faltendackel, viel Gepäck und vielleicht auch noch Mitfahrern. Ausserdem hatte er keine Klimaanlage und klapperte an allen Ecken und Enden. So suchte Frauchen schon seit Monaten nach einem passenden Ersatz. Schnell war klar, dass es kein normaler Kombi mehr sein sollte, sondern ein sog. "Hochdachkombi" oder "Kastenwagen" oder auch "Van" genannt. Frauchen wollte irgendwie kein zu langes Auto (also keinen normalen "Van" wie den VW-Sharan), sondern einen kürzeren, der aber trotzdem hinten viel Platz hat. Nach langer Suche hatte sie sich auf einen Ford Connect eingeschossen. Am liebsten wäre ihr ein Fiat Doblo mit Erdgasantrieb gewesen, doch die gab es nur neu und dann halt für 15.000 Euro aufwärts. Nee, soviel Kohle hatte Frauchen nicht für ein Faltendackeltaxi übrig. Also einen Ford Connect, weil der schön viel Platz in der Breite hatte. Nur fand sie auch nach monatelanger Suche keinen, der all ihre und unsere Wünsche erfüllte. Folgende Ausstattung suchten wir:

Nach 5 Monaten vergeblicher Suche über mobile.de und autoscout24.de begann die Suche nach Alternativen. Schnell kam sie dabei auf den Mercedes Vaneo. Da fiel ihr ein, dass ein Kollege so ein Auto fuhr und bat den Kollegen, sich das Teil genauer anschauen zu dürfen. Der Kollege war sehr zufrieden mit dem Auto und Frauchen merkte schnell, dass die Dinger hinten viel Platz hatten, fast so viel wie Connect und Doblo. So suchte sie also nun nach einen Mercedes (Frauchen hätte sich nieeeee träumen lassen, jemals einen Mercedes zu kaufen......). Nach 2 Wochen hatte sie einen Vaneo gefunden, der alle Voraussetzungen bis auf eine erfüllte. Er hatte nur keine Heckflügeltüren. Im nachhinein betrachtet, eher ein Vorteil. Denn bei Regen kann man sich unter der großen Heckklappe gut unterstellen.

Mit Bernd (dem Mann von Sabine) fuhr sie hin und zurück kamen die beiden mit dem Leopold.

Uhijjj! Ein tolles Auto. Wir sind rundum zufrieden. Viel Platz für zwei Faltendackel und zusätzlich Gepäck. Frauchen bereut es bis heute nicht. Der Leopold bekam dann im Laufe der nächsten Monate noch eine vernünftige Innenausstattung. Das war ein Theater, bis das halbwegs fertig war. Es wurde ganz aus Edelstahl gemacht und hat letztendlich viel mehr Aufwand bedeutet, als Frauchen und der Bekannte, der ihr das machte, zunächst dachten. Noch ist es auch nicht ganz fertig. Ein bisschen hat der Bekannte auch in diesem Sommer noch zu tun. Wie man auf den Bildern sieht, ist die Inneneinrichtung richtig durchdacht. Es ist so aufgeteilt, dass drei gleichgroße Bereiche vorhanden sind.

Das Lustigste ist aber Frauchens Vater. Der hatte einen uralten VW-Bus (ca. 20 Jahre), der seinen Geist aufgab und auch einen Nachfolger brauchte. Dreimal dürft Ihr raten, was das alte Herrchen nun für ein Auto hat: einen Leopold II. Den durfte Frauchen besorgen! Der ist sogar noch ein bisschen besser in Schuss (optisch! Unser Leopold hat schon einige Macken im Lack und mittlerweile auch noch zwei neue Beulen.... ich sage nur Frauchen am Steuer, wobei sie für die eine gar nichts konnte, keiner weiß, wer ihr die reingefahren hat, vermutlich auf einen Supermarktparkplatz....) und hat auch nicht mehr gekostet. Dafür ist der Händler von Leopold II auch noch viiieeeel besser als Frauchens Händler. Leopold II ist auch silbern, hat aber leider kein Schiebedach! Nun fahren wir also alle ganz nobel mit einem Mercedes durch die Gegend. Es scheint so zu sein, dass der Stern nicht mehr automatisch auch teuer sein muss, denn der Kastenwagen "Volkswagen" ist gebraucht deutlich teurer, also alles, nur kein Volkswagen mehr....

Unten einige Bilder:


Da hat der Leopold noch nicht seine richtige Inneneinrichtung, Berta war da noch hinten drin. Das Bild entstand auf der Begrüssung-Party für Leopold.

Das ist unser Aufkleber!! "Achtung! Nicht kippen! Faltendackel inside"

Hier die Ansicht von hinten. Da ist das Gepäck drin oder es kann ein Gasthund mitfahren. Wenn es heiß ist, kann Frauchen die Heckklappe offen lassen und das Gitter kann extra abgeschlossen werden.

Hier ist mein Platz, manchmal sitze ich auch hinter dem Fahrersitz und die Berta hier. Der Bereich ist längs geteilt, jeder von uns kann somit direkt hinter den Vordersitzen liegen. Zusätzlich gibt es eine Zwischentüre zwischen den beiden Abteilungen, so dass Frauchen das Auto ganz knapp an der Wand parken kann und wir trotzdem noch aussteigen können. Ich bin ganz froh drüber, dass ich ein extra Abteil habe, denn die Berta ist ja manchmal so zickig und wenn's dann so eng wäre, dass ich nicht ausweichen kann, neeeenee, das brauche ich nicht! Ich mag meine kleine freche Berta sehr, aber.....